Bewegungscoaching und Gesundheit (B.A.)

Der sportwissenschaftliche Studiengang
für Physiotherapeuten

Das Studium ist stark praxisorientiert ausgerichtet. Traditionell beinhalten die Sportmodule an den Universitäten nach wie vor den Sportarten-Mix (z.B. Turnen, Leichtathletik, Ballsportarten, Schwimmen, etc.). Die dba setzt grundlegend bei den sportmotorischen Fähigkeiten wie Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit, Agilität und deren Trainierbarkeit an.

Welche Kompetenzen vermittelt das Studium Bewegungscoaching und Gesundheit

Durch das sportwissenschaftliche Studium erweitert der/die Absolvent/in die eigenen Handlungskompetenzen. Gelehrt werden unter anderem trainingswissenschaftliche Ansätze, pädagogische und psychologische Kenntnisse und die Entwicklung von Bewegungskonzepten. Gerade der Begriff „Coaching“ spielt eine zentrale Rolle im Ausbildungskonzept. Bereits in den ersten beiden Semestern werden über 50 Basisübungen mit jeweils mindestens 3 Varianten aus dem Krafttraining umgesetzt. Die Studierenden erlangen schnell ein großes Repertoire an Übungen und können diese unter der Berücksichtigung pädagogischer Richtlinien vermitteln. Fitness- und Gesundheitstraining ist ohne das Training der Ausdauer nicht denkbar. Vermittelt werden die theoretischen und praktischen Kompetenzen von Prof. Dr. Kuno Hottenrott. Zu den Schlüsselfunktionen eines Sportlehrers/einer Sportlehrerin zählen auch pädagogische Handlungskompetenzen. Diese werden von Prof. Dr. Matthias Obinger und Dr. Melina Schnitzius vermittelt.

Das Ziel des Studiengangs ist es, dass Physiotherapeuten Ihren Patienten ein größeres Spektrum an Dienstleistungen vor und nach der Behandlungsliege anbieten können.

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Die Studieninhalte

Auszug fachspezifische Inhalte

  • Grundlagen der Sportpädagogik, Sportpsychologie und Sportethik (Grundlagen inklusive Theorie-Praxis-Transfer, Grundsätze der Sportdidaktik mit Tools für die eigenen Themenfelder, Bedeutsamkeit und praktische Umsetzung von Zielformulierungen, Motivation sowie Stellschrauben zur positiven Beeinflussung)
  • Krafttraining (Übungsanalyse der Geräte, Unter- und Oberkörpermuskulatur, Anatomie der Zielmuskulatur im Gerätetraining und Rumpfmuskeltraining)
  • Ausdauertraining (Herzfrequenzvariabiliät: Analyse mit Kubios, Intervallfasten und Training mit Trainingsplanerstellung, Hochintensives Ausdauertraining (HIIT, SIT) in Sport und Therapie)
  • Coaching in Sport, Fitness und Prävention (Methoden des Coachings, Gesundheitsförderung durch Gesundheitsorientierung, Gesundheitscoaching, Personalisiertes Belastungscoaching, Coaching im Leistungs-, Fitness- und Gesundheitssport, Einzel- und Gruppencoaching, Trainingsplanerstellung)

Die Studienform

Das Studium ist dual und wird in Präsenz durchgeführt. Es basiert auf der modernen Lernform Blended Learning mit den Säulen: Präsenzunterricht, internetbasierte Lernplattform, Selbststudium und betriebliche Praxis. Der Präsenzunterricht wird in 18 Präsenzphasen von

je vier Tagen (ca. einmal im Monat) in Baunatal durchgeführt. Die betriebliche Praxis ist durch die Arbeit in einem artverwandten Praxisbetrieb nachzuweisen. Auch eine Selbstständigkeit ist möglich. In den Präsenzphasen werden alle Prüfungen absolviert.

Integrierte Fitnesstrainer A-Lizenz

Im Rahmen des Studiums kann durch eine ergänzende Klausur die Fitnesstrainer A-Lizenz der Deutschen Fitnesslehrer Vereinigung (dflv) erworben werden. Zusätzliche Kosten fallen nicht an.

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Die Zulassungsvoraussetzungen

Das Studium beginnt immer zum Sommersemester am 1.April.

Um diesen verkürzten Studiengang absolvieren zu können müssen Sie eine abgeschlossene Berufsausbildung zum Physiotherapeuten haben und uns nachweisen. Unsere allgemeinen Bachelor Studiengänge finden Sie hier.

Auf Grund der erfolgreichen Ausbildung zum Physiotherapeuten ist die Aufnahme des Studiums an der dba möglich. Es wird in diesem Fall kein Abitur benötigt.

Details regelt die Zulassungsordnung der dba.

Stimmen unserer Teilnehmer

Wir haben den Studierenden des ersten Jahrgang 2022 fünf Fragen zum Studium, und Ihrer persönliche Sicht auf das zukünftige Berufsbild der Physiotherapeuten gestellt. Die Antworten findet Ihr nachfolgend.

Warum studierst Du nach deiner Ausbildung als Physiotherapeut:in noch Sportwissenschaften?
  • AW 1: „Erweiterung und Ergänzung des Wissensspektrums“
  • AW 2: „Zu wenig Trainingslehre, Sportkenntnisse und BWL in der Ausbildung als Physiotherapeut.“
  • AW 3: „Weitere Impulse, Akademisierung.“
  • AW 4: „Da die Physiotherapie weiter weg von passiven Maßnahmen hin zu aktiven Behandlungsansätzen sich bewegt. Außerdem wird evidenzbasiertes Arbeiten immer relevanter in der Physiotherapie. Die meisten Leitlinien verlangen eine trainingstherapeutische Maßnahme, welche einer physiotherapeutischen Maßnahme weit überlegen ist.“
  • AW 5: „Da der Sportaspekt in der Ausbildung etwas zu kurz kommt, die Zukunft der Physiotherapie aber darin liegt den Patienten zur Eigeninitiative zur Aktivität zu bringen. Ich benötige ein größeres Repertoire an Übungen und das Wissen sie individuell einzusetzen.“ 
  • AW 6: „Wissenschaftliches Arbeiten / Bachelor = akademischer Abschluss / Interesse an den Inhalten“
  • AW 7: „Um meine Sinnperspektive zu erweitern.“
  • AW 8: „Um mich weiterzubilden und ein breites Spektrum im Bereich Sport zu haben. Dieser Teil kommt in der Ausbildung oft zu kurz.“
  • AW 9: „Will mehr Wissen im sportlichen Bereich erwerben.“
  • AW 10: „Um mehr vom Sport zu haben.“
Wie kannst Du vom Gelernten für Dein Business oder Dich persönlich profitieren?
  • AW 1: „Umsetzung der erworbenen Kenntnisse in das tägliche Arbeiten. Neue Aspekte in den Praxisalltag integrieren.“
  • AW 2: „Grundlagen der BWL, Betrieb leiten und eventuell selbstständig machen“
  • AW 3: „Vielfältige Inhalte, auch fern der klassischen Physiotherapie.“
  • AW 4: „Es erweitert und vertieft mein Wissen. Es öffnet mir den Weg zum evidenzbasierten Arbeiten und erleichtert meinen Arbeitsalltag. Ich lerne neue Inhalte, die für mein Arbeiten und später für eine eventuelle Selbstständigkeit wichtig sind.“
  • AW 5: „Durch direktes Anwenden in meinem Unternehmen in der Praxis. Es wird aber nicht zu viel auf einmal gelehrt, sodass man sich bei der Arbeit gut erinnern kann und alle 4 Wochen der Fokus auf einem anderen Modell liegt.“
  • AW 6: „Anpassung meiner Selbstständigkeit in der Zukunft.“
  • AW 7: „Kann mein Einsatzbereich erweitern und mein Businessprofil verbessern.“
  • AW 8: „Dadurch, dass ich sowohl als Sportlehrer sowie als auch als Trainer tätig bin, öffnete mir dies viele neue Türen. Beruflich kann ich meine Patienten besser betreuen, sowohl in der Akutphase, als auch darüber hinaus.“
  • AW 9: „Gesundheit und Leistungssteigerung durch Sport“
Kommt der Sportaspekt in der Physiotherapieausbildung zu kurz?
  • AW 1: „Ja“
  • AW 2: „Ja“
  • AW 3: „Ja“
  • AW 4: „Auf jeden Fall. Die paar wenigen Stunden zur Trainingslehre sind wie ein Tropfen auf den heißen Stein. Die halten den aktuellen Erkenntnissen meist nicht stand.“
  • AW 5: „Auf jeden Fall. Alleine wenn die Praxisphasen der Ausbildung anschaut, wurden diese bei mir nur im Krankenhaus durchgeführt. Dadurch wenig Trainingsaspekte oder Pool an Bewegungsübungen.“
  • AW 6: „Definitiv ja, auch im Sinne der Selbstwahrnehmung.“
  • AW 7: „Der Bereich Training und Trainingslehre wird stiefmütterlich behandelt.“ 
  • AW 8: „Ja. Weiterhin kommen auch die Gerätelehre, sportliches Grundwissen und Betreuung von Sportlern zu kurz.“
  • AW 9: „Ja, man könnte durch Sport viel mehr zur Gesundheit beitragen.“
  • AW 10: „Ja“
Wie wird in Deinen Augen das „Physiotherapiegeschäft“ zukünftig aussehen?
  • AW 1: „Weg von der Behandlungsbank (passiv), hin zu alternativen Arbeiten. So wenig wie möglich, so viel wie nötig passive Behandlung. Patienten müssen in Bewegung gebracht werden.“
  • AW 2: „Weniger Kassenpatienten, mehr Selbstzahler.“
  • AW 3: „Die Bevölkerung wird älter und will fit bleiben. Physiotherapie muss Möglichkeiten schaffen, um frühzeitig Gesundheitsgrundsteine zu legen.“
  • AW 4: „Weg von passiven Behandlungen hin zu einer aktiven Therapie. Wieder mehr Platz im Terminkalender für Aktivpatienten, da alle mit chronischen Erkrankungen von einer dauerhaften selbstständigen trainingstherapeutischen Maßnahme profitieren. So erzielt man ein zusätzliches Einkommen und verdient mehr Geld.“
  • AW 5: „Die Arbeit geht immer weiter in die aktive Richtung, da dieser eher zu langanhaltenden Erfolgen führt. Leider ist Motivation bzw. Überzeugung ein großer Teil unserer Arbeit, weshalb das Modul Sportpädagogik / Sportpsychologie sehr hilfreich war.“
  • AW 6: „Immer mehr Verlagerung in den Selbstzahlerbereich – auch auf der Trainingsfläche.“
  • AW 7: „Sehr viel mehr Bewegung und Aktivität.“
  • AW 8: „Es wird immer wichtiger dadurch, dass die Menschen älter werden und durch die Eintönigkeit unseres Alltags vor allem Rückenleiden immer mehr werden.“
  • AW 9: „Wie es kommt, kann ich nicht sagen. Aber es miss sich rein von der Praxisgestaltung und dem Gehalt etwas ändern.“
  • AW 10: „Digital“
Ist die alltägliche Arbeitsbelastung und das duale Studium zu vereinbaren?
  • AW 1: „Der Aufwand ist relativ groß, da der Alltag genügend abverlangt. Im Großen und Ganzen ist der Aufwand aber beherrschbar.“
  • AW 2: „Ja“
  • AW 3: „Bisher Ja, vermutlich auch weiterhin“
  • AW 4: „Es ist gut vereinbar. Durch die festen Termine kann ich gut im Voraus planen.“
  • AW 5: „Ja, vor allem da bis jetzt unsere Onlinephasen „nur“ aus Klausurvorbereitung bestanden, welche gut mit einer 35-Stunden Woche vereinbar ist. Falls mal ein größeres Projekt ansteht, wäre es gut genügend Bearbeitungszeit zu bekommen, da sich die freien Wochenenden schnell mit Freizeit und/oder Fortbildungen füllen.“
  • AW 6: „Ja“
  • AW 7: „Ja. Nahezu problemlos.“
  • AW 8: „Ja“
  • AW 9: „Nein“
  • AW 10: „Ja“

Die Studiengebühren

Die Studiengebühr beträgt 400,- € pro Monat, und wird in 24 Monatsraten entweder vom Studierenden oder dem Unternehmen übernommen.

Für das Studium bewerben

Folgende Unterlagen benötigen wir von dir

  • Lebenslauf
  • Beglaubigte Kopie des Schulabschluss-Zeugnis (per Post)
  • Kopie des Abschlusszeugnisses der Berufsausbildung zum(r) Physiotherapeuten/in
  • Kopie des aktuellen Arbeitsvertrages

Bewerbungsformblatt
Bitte füllen Sie das Bewerbungsformblatt vollständig aus und sende Sie es per E-Mail an info@dba-baunatal.de.

Lebenslauf
Wir benötigen von Ihnen einen Lebenslauf in tabellarischer Form. Er muss die persönlichen Daten  (Vorname, Nachname, Geburtstag, Geburtsort, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail, Familienstand, Staatsangehörigkeit) und eine Auflistung der Schulbildung enthalten.

Beglaubigte Kopie des Schulabschluss-Zeugnisses
Wir benötigen das letzte Schulabschluss-Zeugnis als beglaubigte Kopie per Post.

Angaben zum Praxisbetrieb
Da es sich um ein duales Studium handelt muss jeder Studierende in einem festen Arbeitsverhältnis stehen. Wir benötigen eine Kopie des Arbeitsvertrages. Achtung: Die wöchentliche Arbeitszeit darf während des Studiums nicht mehr als 35 Stunden betragen.

Studienvertrag
Der Studienvertrag regelt das duale Studium zwischen der Berufsakademie und dem/der Studierenden unter Beteiligung des Praxisbetriebes mit dem Ziel des Studienabschlusses nach gewähltem Studiengang. Unterzeichnende Vertragsparteien sind der/die Studierende, der Praxisbetrieb und die Deutsche Berufsakademie Sport und Gesundheit. Der Vertrag wird 3-fach ausgefertigt und jede Partei erhält ein unterzeichnetes Exemplar.
Zahlungsverpflichtung der Studiengebühr: Bitte geben Sie an, welche Partei (Praxisbetrieb oder Studierende/r) sich gegenüber der dba zur Zahlung der Studiengebühren verpflichtet /Schuldner der Studiengebühr ist. Bitte geben Sie unter SEPA-Lastschriftmandat nicht nur Ihre Kontoverbindung an, sondern kreuzen Sie unbedingt auch das Kästchen an. Denken Sie bitte an die Unterschrift des Kontoinhabers/der Kontoinhaberin.

Stefan Fischer - Studienberatung Deutsche Berufsakademie Sport und Gesundheit
Stefan Fischer
Leitung Studienberatung
Telefon: +49 5601 58091-30
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17.03.2022 // 18.30 Uhr